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je: ohne Titel - Asiatische Tinte auf Papier, 30 cm x  42,5 cm

und  Asiatische Tinte auf Hanji, 75x 145 cm


Meine aktuelle Praxis ist stark von einer persönlichen Erfahrung geprägt. Eine vorübergehende Verletzung meines dominanten Arms zwang mich dazu, mit der nicht-dominanten Hand zu zeichnen und zu malen. Diese körperliche Einschränkung erinnerte mich an die Zeit, als ich gerade mit dem Malen begann. Sie brachte mich zu einer instinktiveren und ursprünglich einfacheren Arbeitsweise zurück und ermöglichte mir den Zugang zu einem unbekannten und unsichtbaren Teil meines eigenen Fühlens und Denkens.

Ich bemerkte außerdem, dass meine Skizzen prähistorischen kammartigen Mustern aus früher Keramik ähnelten. Diese Muster inspirierten mich dazu, frühe menschliche Gesten und die Art und Weise, wie Wiederholung Form strukturiert, weiter zu erforschen. Gleichzeitig stehen sie in Resonanz mit natürlichen Mustern wie Spiralen, Verzweigungen und DNA-ähnlichen Strukturen. Durch die Verbindung menschlicher Handlung, natürlicher Prozesse und zeitlicher Akkumulation verortet mein Projekt künstlerische Forschung in umfassenderen Fragen von Leben, Kontinuität und Erinnerung.

Durch diesen Prozess begann ich mich stärker auf Wiederholung, Rhythmus und die Materialität der Geste zu konzentrieren. Ich begann zu glauben, dass selbst einfache, wiederholte Markierungen Bedeutung tragen können. Ich beobachtete, wie sich kleine Gesten zu größeren Systemen akkumulieren, die natürliche Prozesse wie Luft- und Wasserbewegungen, Wachstumszyklen und evolutionäre Abläufe widerspiegeln. Diese Erfahrung verstärkte meinen Fokus auf Zeit, Erinnerung und Transformation als zentrale Elemente meiner Praxis.



Je. aus Lucis Pala Series;

Perlmutt und Öl auf Leinwand, 100x120 cm, 2026

und in dem Ausstellungsraum

Ort: Mark Rothko Museum, LV